Mittwoch, 11. Januar 2012

11. September 2001: 39 neue ungeklärte Fragen...


...wenn das World Trade Center tatsächlich gesprengt worden wäre 

Die sog. Kritiker der weithin akzeptierten Erklärung der Ereignisse des 11. September 2001 berufen sich gerne auf angeblich ungeklärte Fragen. Zum zehnten Jahrestag des Ereignisses brachten z. B. Elias Davidsson, Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann die Theorie auf, die Türme seien nur deshalb eingestürzt, weil sie (von der US-Regierung selbst) gesprengt wurden. Diese Theorie der „Kritiker“ wirft allerdings zahllose ungeklärte Fragen auf. Unter anderem die, welche Motive hinter dem Verbreiten solcher Theorien stecken könnten.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Bertelsmann in der Nazizeit

Eine kurze Darstellung der Geschichte des Bertelsmann-Verlags (Gütersloh) in der Nazizeit von mir ist seit Januar 2012 online auf der Website "Spurensuche Verbrechen der Wirtschaft 1933-1945".

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Warum es richtig ist, Faschisten den Weg zu versperren

In der westfälischen Stadt *** haben landesweit bekannte Faschisten eine Demonstration für den 24. Dezember angekündigt. Sehr schnell hat sich ein großes Bündnis demokratischer Organisationen zusammengefunden, das mit mehreren Gegenkundgebungen den Faschisten den Weg in die Innenstadt, zum Weihnachtsmarkt versperren will. Einen Monat vorher wurde bekannt, dass drei Zwickauer Faschisten jahrelang deutsche Geschäftsleute mit türkischem oder griechischem Namen ermordet hatten. In einem philosophischen Gesprächskreis wurde die Frage aufgeworfen, woher wir die Sicherheit nehmen zu wissen, dass die Faschisten Unrecht haben, dass sie Unrecht tun, und dass wir also das Recht haben, sie an ihren Tätigkeiten zu hindern. Auf diese Fragen will ich hier eine vorläufige Antwort geben. (Bei Philosophens muss man ja vorsichtig formulieren.)

Freitag, 9. Dezember 2011

Hintergründe zum Bürgerkrieg in Sri Lanka (Tamil Eelam)

Warum der Bürgerkrieg zwischen Singhalesen und Tamilen ausgebrochen ist, weiß ich nicht. Interessant und für den Westen beschämend ist aber die Entwicklung seit 2002. Damals gab es einen Waffenstillstand, und der Friedensschluss stand unmittelbar bevor. Doch es sollte anders kommen.

Sonntag, 13. November 2011

Die Mörder vom Verfassungsschutz

Ein offenbar vom thürinigischen Verfassungsschutz gegründetes und zeitweise ausgehaltenes Trüppchen faschistischer Mörder, das sich zuerst "Thüringer Heimatschutz" und später "Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)" nannte, scheint verantwortlich gewesen zu sein für die Ermordung von neun türkisch- oder griechischstämmigen Geschäftsleuten in den Jahren 2000-2006 (die sog. Dönermorde), für die Ermordung einer Polizistin in Heilbronn 2007, für den Bombenanschlag in der Keupstraße in Köln-Mülheim 2004 und vielleicht auch für den Bombenanschlag auf jüdische Aussiedler an der S-Bahn-Station Düsseldorf-Wehrhahn anno 2000.
Einmal mehr wird deutlich, dass viele sog. V-Leute des Verfassungsschutzes in der faschistischen Szene es nicht als ihre Aufgabe betrachten,  die Verbrechen dieser Szene aufzuklären oder zu unterbinden, sondern stattdessen diese Szene aufbauen, unterstützen und ihre Verbrechen  fördern.

Führt Spur der Döner-Morde nach Düsseldorf und Köln?
Rheinische Post 11.11.2011

Bekenntnis per Paulchen-Panther-Clip
taz 12.11.2011

Döner-Morde: Vierter Verdächtiger festgenommen
Kölner Stadt-Anzeiger 13.11.2011

Eine Nachahmungstat in Rheda-Wiedenbrück
Neue Westfälische 15.11.2011

Verfassungsschützer 2006 in Kasseler Mordfall verwickelt
taz 16.11.2011

V-Leute-System abschaffen!
Aufruf der VVN-BdA vom 20.11.2011


Freitag, 2. September 2011

Nachrufe auf Gaddafi und Guido

Daniela Dahn versuchte in den "Blättern für deutsche und internationale Politik", die Geschichte von Gaddafis Libyen und der Rebellion dort einmal gegen den Strich zu analysieren, ohne vom "Tötet-Gaddafi"-Geschrei gleich ins "Heil-Gaddafi"-Geschrei zu wechseln. Ja, es ist tatsächlich möglich, sich mit Kriegen und Bürgerkriegen zu beschäftigen, ohne sich auf die Seite einer der Kriegsparteien zu stellen. 

Montag, 29. August 2011

Der Feind des Künstlers ist sein Rezipient

In der Weserburg in Bremen fand Anfang 2011 eine Kunstausstellung unter dem Motto »Freibeuter der Utopie« statt. taz-Rezensent Jan Zier musste feststellen, dass von Utopien, also von Entwürfen einer anderen, vielleicht besseren Gesellschaft, einer anderen, vielleicht besseren Lebenswelt o. ä. in der gesamten Ausstellung nichts zu sehen war. Stattdessen dominierte die Klage, vorzugsweise inhaltsleer, aber Hauptsache laut, schrill und hässlich. Denn die Künstler wissen durchaus, wer ihr Feind ist.