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Mittwoch, 22. Oktober 2014

2004: Die Mörder von Madrid und ihre faschistischen Wurzeln

Vor zehn Jahren veröffentlichte ich diesen Kommentar zu den Madrider Zuganschlägen vom 11. März 2004:
Die da den Tod lieben: Auch Pazifisten haben Feinde. Konsequenzen nach dem Massenmord von Madrid
»Ihr liebt das Leben, und wir lieben den Tod.« Das hat ein angeblicher Sprecher der Al-Qaida-Terroristen auf einem Video gesagt, auf dem er sich zum Massenmord von Madrid bekannte. Eine ganz ähnliche Botschaft der Hamas über den entscheidenden Unterschied zwischen israelischen Busfahrgästen und palästinensischen Bombenmördern konnten wir bereits vor einigen Monaten lesen. Es ist an der Zeit, dass sich deutsche und europäische Pazifisten Gedanken darüber machen, wer ihre derzeit übelsten Feinde sind.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Verbieten hilft - auch bei der NPD

Klaus Hillenbrand argumentiert in der heutigen taz online sehr klug und schlüssig für ein Verbot der NPD. Im Namen des Rechts auf Leben und körperliche Unversehrtheit.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Bertelsmann in der Nazizeit

Eine kurze Darstellung der Geschichte des Bertelsmann-Verlags (Gütersloh) in der Nazizeit von mir ist seit Januar 2012 online auf der Website "Spurensuche Verbrechen der Wirtschaft 1933-1945".

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Warum es richtig ist, Faschisten den Weg zu versperren

In der westfälischen Stadt *** haben landesweit bekannte Faschisten eine Demonstration für den 24. Dezember angekündigt. Sehr schnell hat sich ein großes Bündnis demokratischer Organisationen zusammengefunden, das mit mehreren Gegenkundgebungen den Faschisten den Weg in die Innenstadt, zum Weihnachtsmarkt versperren will. Einen Monat vorher wurde bekannt, dass drei Zwickauer Faschisten jahrelang deutsche Geschäftsleute mit türkischem oder griechischem Namen ermordet hatten. In einem philosophischen Gesprächskreis wurde die Frage aufgeworfen, woher wir die Sicherheit nehmen zu wissen, dass die Faschisten Unrecht haben, dass sie Unrecht tun, und dass wir also das Recht haben, sie an ihren Tätigkeiten zu hindern. Auf diese Fragen will ich hier eine vorläufige Antwort geben. (Bei Philosophens muss man ja vorsichtig formulieren.)

Sonntag, 13. November 2011

Die Mörder vom Verfassungsschutz

Ein offenbar vom thürinigischen Verfassungsschutz gegründetes und zeitweise ausgehaltenes Trüppchen faschistischer Mörder, das sich zuerst "Thüringer Heimatschutz" und später "Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)" nannte, scheint verantwortlich gewesen zu sein für die Ermordung von neun türkisch- oder griechischstämmigen Geschäftsleuten in den Jahren 2000-2006 (die sog. Dönermorde), für die Ermordung einer Polizistin in Heilbronn 2007, für den Bombenanschlag in der Keupstraße in Köln-Mülheim 2004 und vielleicht auch für den Bombenanschlag auf jüdische Aussiedler an der S-Bahn-Station Düsseldorf-Wehrhahn anno 2000.
Einmal mehr wird deutlich, dass viele sog. V-Leute des Verfassungsschutzes in der faschistischen Szene es nicht als ihre Aufgabe betrachten,  die Verbrechen dieser Szene aufzuklären oder zu unterbinden, sondern stattdessen diese Szene aufbauen, unterstützen und ihre Verbrechen  fördern.

Führt Spur der Döner-Morde nach Düsseldorf und Köln?
Rheinische Post 11.11.2011

Bekenntnis per Paulchen-Panther-Clip
taz 12.11.2011

Döner-Morde: Vierter Verdächtiger festgenommen
Kölner Stadt-Anzeiger 13.11.2011

Eine Nachahmungstat in Rheda-Wiedenbrück
Neue Westfälische 15.11.2011

Verfassungsschützer 2006 in Kasseler Mordfall verwickelt
taz 16.11.2011

V-Leute-System abschaffen!
Aufruf der VVN-BdA vom 20.11.2011


Donnerstag, 26. Mai 2011

Obama ist illegal und Wisnewski ein Marsmensch

Der Reporter Gerhard Wisnewski "enthüllte" einst, dass der usamische Geheimdienst CIA am 11. September 2001 vier usamische Flugzeuge entführte, drei davon zum Absturz brachte, eines spurlos verschwinden ließ, das World Trade Center in die Luft sprengte und einen Marschflugkörper ins Pentagon schoss - und alles das nur, um diese Verbrechen einer harmlosen arabischen Miliz namens El Kaida in die Schuhe schieben zu können.

Der Mann, der früher einmal ein kritischer Linker gewesen sein soll, ist nun endgültig dort angekommen, wo es ihn schon seit Jahren hingetrieben hat: beim rechts-esoterischen Kopp-Verlag und seinem von der rechtskonservativen Mutterkreuzlerin Eva Herman moderierten Video-Kanal Kopp Online. Dort verbreitete er am 19. Mai 2011 ein Video, in dem er "beweist", dass Barack Obamas Geburtsurkunde gefälscht, Obama also kein Amerikaner, also ein illegaler Präsident und mithin alle seine Gesetze und Verträge illegal und nichtig seien.

Dienstag, 30. November 2010

Die Nazikontakte des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Eine gut recherchierte, detaillierte Untersuchung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der im Namen der Bundesregierung alljährlich den "Volkstrauertag" organisiert, liefert die Antifa Düren in ihrem Blog. Dazu gehören intensive Kontakte zur HIAG, einer Organisation ehemaliger SS-Offiziere, und zu militanten Gruppen innerhalb der "Landsmannschaft Ostpreußen". Weiterhin gehört es zum Comment dieser Organisation, den Umstand, dass die deutschen Soldaten im Ausland Invasoren und brutale Unterdrücker waren, völlig zu ignorieren.

In Aachen gab es im November 2010 Proteste gegen die alljährliche Veranstaltung am Hochkreuz, da die offiziellen Sprecher nicht wahrhaben wollten, dass auch zurzeit deutsche Soldaten in Afghanistan Krieg führen. Ein Kommentar der VVN Aachen