Ein Blog erinnert an die Friedensbewegung, die 1981-1983 die Welt bewegte:
http://friedenstauben1983.blogspot.de/
Auch als Facebook-Gruppe Friedenstauben 1983.
1,3 Millionen waren wir 1983 allein in Westdeutschland. Dazu kamen Holland, Belgien, England (die "Frauen von Greenham Common"), sogar die DDR ("Schwerter zu Pflugscharen") und Usa (siehe Randall Forsberg, No Nukes Rally 1982). Wo sind die jetzt alle? So weit sie nicht tot sind wie Heinrich Böll, Martin Niemöller, Heinrich Albertz, Dorothee Sölle, Joseph Beuys, Petra Kelly und Gert Bastian. Warum redet fast nie einer davon? Ist es heute peinlich, einmal Pazifist gewesen zu sein?
Kritische Anmerkungen über Krieg und Frieden, Kapitalisten und Kommunisten,
Ebert und Haase, Nietzsche und Tucholsky, Wagner und Verdi...
Samstag, 22. Dezember 2012
Donnerstag, 6. Dezember 2012
Verbieten hilft - auch bei der NPD
Klaus Hillenbrand argumentiert in der heutigen taz online sehr klug und schlüssig für ein Verbot der NPD. Im Namen des Rechts auf Leben und körperliche Unversehrtheit.
Freitag, 5. Oktober 2012
Die Denkfehler der Mohammed-Karikaturisten
Das französische Satiremagazin Charlie Hebdo hat im
September 2012 eine Reihe von Mohammed-Karikaturen veröffentlicht, um zu
demonstrieren, dass man sich von Morddrohungen islamistischer Terroristen nicht
einschüchtern lasse. Diesem pubertärprovokativen Akt – dem die Nacktbilder unter
den Karikaturen entsprechen – liegen drei Denkfehler zu Grunde: Es gibt keinen Grund, Mohammed zu karikieren. Die politische Stoßrichtung ist falsch. Der Vergleich mit Papst- und Jesus-Karikaturen ist verfehlt.
Montag, 17. September 2012
Batman: die Leichen auf und vor der Leinwand
Nein, nein, nein, auf gar keinen Fall hat das Attentat im Kino von Autora irgendetwas mit dem Film im Kino von Aurora zu tun. Iris Radisch beobachtete in der "Zeit" eine erschreckend gleich geschaltete Welle der "Batman"-Verherrlichung im Schatten eines Massenmords.
Dienstag, 14. August 2012
Barschel: ein Selbstmord, der keiner sein darf
Alle Jahre wieder, seit nunmehr 25 Jahren, geistert jemand durch die Talkshows, der jetzt aber wirklich bewiesen hat, dass der schleswig-holsteinische Christdemokrat Uwe Barschel 1987 nicht Selbstmord beging, sondern einem geheimnivollen Mordkomplott zum Opfer fiel. Doch in Wirklichkeit ist Selbstmord nach wie vor die einzige plausible Erklärung.
Donnerstag, 12. Juli 2012
Niebels Teppich und das Atom-U-Boot
Zwei deutsche Skandale wurden im Juni 2012
aufgedeckt:
Die Bundesregierung hat israelischen Offizieren ein U-Boot
geschenkt – als Belohnung dafür, dass diese Offiziere seit Jahrzehnten einen
ungerechten Krieg gegen die Palästinenser führen. Damit fahren sie jetzt ihre
Atomwaffen im Mittelmeer und Roten Meer spazieren. Die 500 Mio. €
Steuergelder für das U-Boot übergab die Bundesregierung den Gesellschaftern der Howaldtwerke Deutsche
Werft.
Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) hat in
Afghanistan für 1100 € einen Teppich gekauft und vergessen, diesen Teppich bei
der Einfuhr nach Deutschland rechtzeitig zu verzollen. Dadurch wären, wenn der
Skandal nicht von mutigen Journalisten aufgedeckt worden wäre, den rd. 60 Mio. deutschen
Steuerzahlern ein Gesamtschaden von etwa 200 € entstanden.
Wie eine geistige Befreiungsbewegung sich selbst entleibte (Nachtrag 2007)
Der Wikipedia-Artikel »Weißsein« (Stand 2007) liefert ein krächzendes, klapperndes und quietschendes Beispiel für das Elend des Dekonstruktivismus. Dabei ist der Grundgedanke des Artikels bzw. des dort beschriebenen Konzepts klar und gut, kräftig und fruchtbar: Es kommt darauf an, die Weißen als die Anderen, die Fremden wahrzunehmen, zu untersuchen, zu kritisieren, genau so wie sie es seit Jahrhunderten mit den Schwarzen tun. In der Tat freue ich mich schon lange auf die Ergebnisse einer klassischen Völkerkunde, die sich mit den merkwürdigen Riten und Gebräuchen der rosahäutigen Eingeborenen Mitteleuropas beschäftigt. [Es gibt so etwas von Diana Bonnelamé.]
Aber leider verschwindet dieser Gedanke in einem entsetzlichen Getöse und Geschwalle abstrakter Ausdrücke und kaum verständlicher Sätze, deren erstes Anliegen es zu sein scheint, sich dafür zu rechtfertigen, dass man überhaupt etwas auszusagen wagt,
Aber leider verschwindet dieser Gedanke in einem entsetzlichen Getöse und Geschwalle abstrakter Ausdrücke und kaum verständlicher Sätze, deren erstes Anliegen es zu sein scheint, sich dafür zu rechtfertigen, dass man überhaupt etwas auszusagen wagt,
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